| Über 8000 Hausaufgaben, Referate und Hausarbeiten! Ideal für Schüler und Studenten!! | ||||||||||||
|
||||||||||||
|
||||||||||||
|
Daidalus und Icarus
Daidalus, lege ,die er atl`eois~-bcr Ii fi`tdct sein Name bedeutet ~der
Einfallsreiche. Er war wegen Lahlreicher Eertigkeiten und Erfindungen
berühmt. Sein Vater, angeblich von König Erechtheus abstammend, war
Eupalamos (der Geschickte) oder Metion (der Gebildete). Sokrates behauptete zum
Schein, von Daidalos abzustammen.
Daidalos wuchs zum besten Bildhauer und Maler Athens heran; seine Arbeiten
waren 40 naturgetreu, daß sie wie wirklich erschienen. Von seiner
Schwester bekam er deren Sohn Perdis (auch Talos oder Kalos genannt) zum
Lehrling,- doch der junge Mann war sogar ein m besserer l Handwerker als
l)Daidalos Er erfand fand dir Säge wobei er sich einen
Schlangenkiefer>lsttgenkiefer oder das Rückgrat eines ~isches zum
Vorbild nahm), den Geometerzirkel und die Töpferscheibe. In einem Anfall
von Eifersucht brachte Daidalos ihn um; er stürzte ihn von der Akropolis
oder von einem Felsen ins Meer. Athene, die ihn wegen seiner Kunst geliebt
hatte, ssh ihn fallen und verwandelte ihn in das Rehhuhn, das nach ihm benannt
ist. Daidalos wurde für sein Verbrechen auf dem Areopag vor Gericht
gestellt. Er ging in die Verbannung nach Kreta; entweder freiwillig oder weil er
daztt verurteilt wurde.
In Kreta empfing ihn König Minos, für den er viele kunstvolle
Arbeiten schuf. Die eigenartigste Erfindung gelang Ihm wohl mit jener
künstlichen Kuh, in der sich Königin Pasiphae verbarg, um ihre Lust
nach einem Stier zu befriedigen. Der Stier ließ sieh von der Vorrichtung
täuschen, und Pasiphae empfing den Minotauros, der halb Mensch, halb Stier
war.
Minos schämte sich so sehr über die Existenz dieser
Mißgeburt, daß er sie zu verstecken beschloß und Daidalos mit
der Konstruktion des Labvrinths beauftragte. einem Gewirr unterirdischer
Gänge und Tunnels, das nur einen einzigen Eingang hatte und so gebaut war,
daß niemand, der es betrat, je wieder herausfand. Den Minotauros plazierte
man in die Mitte der Anlage. Er nährte sich von Menschenfleisch; denn die
Athener, die Minos im Krieg besiegt hatte, mußten jährlich oder alle
neun Jahre als Tribut sieben Jünglinge und sieben Jungfrauen senden, die
dann nacheinander dem Minotauros
rot als Nahrung zugeführt wurden. Als einige Jahre später Theseus
nach Kreta kam, verriet Daidalos der Ariadne (und damit Theseus) die
Möglichkeit, mit Hilfe eines Fadens dem Labyrinth zu entkommen, nachdem er
den Minotauros erlegt hatte. Als Minos DaidalosVerrat entdeckte, schloß er
ihn mit seinem kleinen Sohn Ikaros (den ihm eine der Sklavinnen Minos` geboren
hatte) in dem Labyrinth ein und hielt ihn dort gefangen. Da normale
Fluchtmethoden nutzlos waren, beschloß Daidalos, dem Gefängnis mit
Hilfe von Schwingen, wie sie die Vögel haben, zu entfliehen. Mit Federn und
Wachs baute er für Ikaros und sich je ein Paar Flügel und
schärfte dem Jungen ein, weder zu hoch noch zu niedrig zu fliegen, damit in
der Sonnewärme das Wachs nicht schmelzen und durch den Gischt des Meeres
die ledern, nicht schwer würden. Dann schwang sich Daidalos empor in die
Luit und Ikaros folgte dicht hinter ihm. Sie flogen in nordöstlicher
Richtung. vorbei an Paros, Delos und Samos; doch als sie sich über dem Meer
zwischen den Sporaden-Inseln und der ionischen Küste Kleinasiens befanden,
nahm die Freude am Fliegen bei Ikaros überhand, und er flog zu hoch. Er
näherte sich der Sonne, das Wachs an den Flügeln schmolz und er
stürzte kopfüber
|
||||||||||||
| ||||||||||||